Insgesamt habe ich weniger gesehen als ich mir vorgenommen habe, aber so ist das wohl meistens. Zumal Bangkok doch mehr zu bieten hat als man auf den ersten Blick meint. Ganz wichtig: ein großer Fluss, der Chao Phraya. Im chaotischen Verkehr sind die Expressfähren, die verschiedene Punkte am Ufer bedienen, das effizienteste und günstigste Transportmittel. Außerdem gibt es sie, die Häuser, die auf Pfählen gebaut sind, die Bäume, die ins Wasser hängen, die Tempel, deren Stupas hinter der ersten Häuserzeile am Ufer hervorlugen und im Nachmittagslicht golden glänzen. Auch wenn Bangkok weder die perfekte Organisation, die glänzenden Fassaden, den multikulturellen Charme und das allgegenwärtige tropische Grün Singapurs hat, ist es vielleicht deshalb eine authentischere asiatische Stadt als die Metropole an der Südostspitze des Kontinents.
Mit dem Timing bei meinen Besichtigungen hatte ich übrigens weniger Glück: als ich Samstag im Großen Palast war, war das Innere der alten Thronhalle geschlossen, und als ich Montag in Dusit war, war die neue Thronhalle geschlossen. Aber never mind, erstens gab es an beiden Plätzen auch so mehr als genug zu sehen, und zweitens ist das auch ein guter Grund, um wiederzukommen.
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