Monday, March 21, 2011

The most beautiful end of the world (5-8 March): Part I

Have you ever been to the Wilson's Prom? If no, can you imagine a place that reminds you of the rainforests, and the turquoise waters of the tropics? Of the Bretagne, Cinque Terre, the Cape of Good Hope peninsula? Of Scottish highlands, Scandinavian marshes, and the blue color and glaring light of the Aegean Sea? No? Then you should go to the Southeastern end of Australia. If there is one place in the world that is worth seeing, this might well be it. It is, most definitely, the most beautiful end of the world.

Here are some notes on how I got there:

After a long Friday night in the office, I went home, not knowing your plans for the weekend. People were telling me enthusiastically that I should go to the "Prom", as the Wilson's Promontory National Park is commonly called, but I was deterred by the transport problem. Sacha and Anna needed their car themselves. Public transport to the prom is a disaster. Hitchhiking? No experience, so better leave it. Although I wasn't particularly keen on driving through Melbourne on a busy Saturday morning, I decided, finally, to hire a car and to exploit the fine weather. Sacha and Anna gave me their impressive camping gear, I packed some clothes, and off we go.

At first, it seemed that the trip would be a non-starter: although I had reserved online, the guy at the rental car agency told me that he needed a proof of residence. Passport wouldn't work. Bank statement would!!! No mention of that in the online reservation though. Anyway, I talked them into giving me a car (I even got an upgrade), did some shopping at the local market, and headed off.

Since I was, on that Saturday, not a particularly early bird, and had to do packing, booking, shopping, I did not leave before 1 pm. Of course, it took me one hour in frantic traffic to get to Monash freeway (I have to admit, though, that I wanted to avoid the tolls...). But once out of the metropolitan area, driving was fine, and after a 3.5 hour drive, I arrived at Tidal River, the centre of the national park. Basically, this place consists of a camping area + some huts + a visitor centre + a shop + a take-away. But: the camping area is beautiful, and it is a five minute walk to the beach.

Anyway, I set up my tent, got some fish & chips, and went for a sunset walk along the cliffs. I adapted my schedule to the sunlight: going to bed early (9 pm) in order to get up early (6 am). The reward of this shift was that the next morning, I was, after a short hike, standing alone on the top of Mount Oberon, a summit with a wonderful 360 degrees view.

The weather was splendid all the time I was there, without being too warm for strenuous dayhikes. So I did a couple of tours: to Tongue Point, Sealer's Cove, Norman Point, Squeaky Beach to Paradise Beach (merits the name), and so on. I think the grand total was well over 50km in 48 hours, but ever single kilometer was worth it.

Unfortunately, my photo device is now broken (sand!), so I cannot post any pictures. (There are pictures on the memory card, but I don't have a cardreader, so it will take some time before I can post them.) C&P some pics from the web, though:

One of the many sandy beaches with turquoise waters:


A view from the air:


A view of the West coast with the Tidal River "village", from the top of Mt. Oberon:


Coast scenery at the West Coast:

Umzug (Ende Februar)

Auszug aus einer von mir versandten Email:

> Anderthalb Tage schleppen und schieben liegen hinter mir: der Umzug ist
> geschafft! Es hat sich gelohnt. Das neue Heim ist bedeutend schöner als
> das alte (mehr Licht, größerer Garten, schöne Terrasse, etc.),
> wenngleich nicht frei von einigen Macken. Konkret heißt das Holzdielen
> in allen Räumen außer dem Bad -- so weit, so gut --, aber in einigen
> Räumen (glücklicherweise nicht meinem) befinden sie sich auch an den
> Wänden bis ca. 1,80 Höhe.
>
> Diese Saunaoptik ist ja nicht ganz meins. Man muss allerdings sagen,
> dass aufgrund des reichlich vorhandenen Platzes und der hohen Decken
> (gut 3,00 Meter, mit Stuck) sich aus dem Haus ein richtiges Schmuckstück
> machen ließe. Dazu müsste man "nur" die Handwerker kommen lassen und
> alle deutsche Eiche sowie die Blümchentapeten radikal ausmisten. Dies
> sehe ich allerdings in naher Zukunft nicht passieren, denn meine
> Gastgeber, Sacha und Anna, sind in dieser Hinsicht ein bisschen wie ein
> mir gut bekanntes Paar. Im Ergebnis wurde bei diesem Umzug viel zu wenig -- um die
> Dinge auf den Punkt zu bringen: gar nichts -- weggeschmissen. Entweder
> könnte man dieses oder jenes Teil ja noch irgendwann mal (wann
> eigentlich genau?) brauchen, oder es wurden Familienbande geltend
> gemacht -- wie bei der von Sachas Vater selbst gezimmerten, aber leider
> potthässlichen Wohnzimmercouch.
>
> Insbesondere gab es im alten Haus eine Garage, wo u.a. die Fahrräder
> standen. Dort hat sich auch im Laufe der Jahre allerlei Mobiliar
> angesammelt, das ich bestenfalls (!) als Sperrmüll bezeichnen würde.
> Irgendein Freund ist umgezogen, hatte einen Schrank abzugeben, oder es
> hatten Leute im Internet inseriert, Sachen kostenlos oder für'n Appel
> und n'Ei zum Selbstabholen... Das hat sich dann alles unter tausend
> Spinnweben angesammelt und ist in der leicht feuchten Umgebung fröhlich
> vor sich hin gegärt.
>
> Im neuen Haus gibt es eine solche Garage leider nicht, und Sacha und
> Anna hielten es nicht für nötig, vor dem Unzug den Sperrmüll zu
> bestellen (s.o.). Daher wurde dann ein offenkundig muffiger, vom
> Aufenthalt in der Garage feuchter und auch ansonsten in jeder Hinsicht
> furchtbarer Schrank zunächst einmal in meinem (geräumigen) Zimmer
> abgestellt! Auf meinen Protest hin wurde er allerdings umgehend wieder
> entfernt. Da das Teil selbst beim Hin- und Herschleppen unverkennbar
> duftete, hätte ich es direkt entsorgt... es steht nun im Wohnzimmer.
> Wahrscheinlich weil die Veranda vor dem Haus gebraucht wird, um einen
> anderen, extrem schweren Schrank zu beherbergen, der an einer Seite
> komplett verfault ist. Das passiert eben, wenn man zu geizig ist, zu
> IKEA zu fahren, und sich seine Möbel von Sperrmüll, Marktplatz & Co.
> holt. Habe kein einziges Stück gesehen, das es selbst ein Billy-Regal an
> Eleganz und Charme übertreffen würde... halt, das stimmt nicht ganz, das
> im Übrigen gut gestimmte Klavier ist zwar aus rotbraunem Holz gezimmert,
> hat aber Stil und einen guten Klang.
>
> Wie dem auch sei, Samstag gingen wir also mit einem Anhänger und dem
> Pickup-LKW seiner Eltern, die eine Farm im Outback haben, zur Sache. Ich
> hatte keine Verpflichtung, aber wollte mich nützlich machen, zumal mir
> die beiden auch den einen oder anderen Gefallen getan hatten. Das große
> Umziehen war für den Sonntag vorgesehen, aber wir wollten halt schon mal
> viel Zeug weghaben. Haben die Küche eingepackt, Betten, Kühlschrank und
> Gefriertruhe transportiert, etc. Sacha ist Doktorand der
> Biologie, aber auf einem Bauernhof aufgewachsen (auf dem "immer was zu
> tun" sei) und daher handwerklich geschickt. Voll Vertrauen plante er,
> den Kühlschrank ohne helfende Hand, nur mit dem Trolley, auf die
> Ladefläche des Pickups zu transportieren. Es wurden also ein paar
> Planken schräg zwischen Hauseingang und Ladefläche gelegt, aber das ging
> sich hinten und vorne nicht aus. Dann habe ich mitgeholfen, aber
> trotzdem wäre uns das Ding beinahe abgestürzt. Glücklicherweise war
> Anna
> in der Nähe und wir konnten das Gerät dann zu dritt irgendwie auf die
> Ladefläche bugsieren.
>
> Während Alec (Sachas Stiefvater, netter Typ mit ziemlich
> unverständlichem Outback-Akzent) den Hühnerstall abbaute, schafften wir
> (Sacha, Anna, seine Mutter Judy, ich) zwei Runden. Habe die Küche des
> neuen Hauses mit einer Runde Spaghetti und Bruschetta eingeweiht. Bei
> der letzten Fahrt teilte ich die Rückbank übrigens mit einer
> undefinierten Menge Gepäck, sowie Hund und Katze. Die Menagerie -- die
> Hühner reisten in einem gut verschnürten Pappkarton mit -- überstand
> die
> Fahrt unversehrt, und danach konnte ich mich glücklicherweise aus dem
> Staube machen: Mark Burgman, der Chef der Abteilung, wo ich arbeite,
> hatte zum Dinner geladen. Ich also duschen (Wohltat!), und ab auf dem
> Fahrrad in die Stadt, wo mich ein wirklich tolles Abendessen in
> entspannter Atmosphäre erwartete. Neben Marks Frau und einem
> befreundeten schwulen Paar war noch ein Neffe dabei, der auf ein
> Internat in der Nähe geht und über die väterliche Linie einen deutschen
> Pass hat (aber leider kein Wort Deutsch spricht!). Marks Frau ist von
> Beruf Malerin, eine ziemlich gute m.E., und ich überlege schon, ob ich
> etwas in Auftrag geben soll! Darüber hinaus habe ich von einem der Gäste
> gelernt, dass man nie KLM fliegen darf: albtraumhafte Erfahrung mit
> Notlandung in Neu-Delhi, zwei Tage warten, eingesammelten Pässen
> (illegal!), null Service und Entgegenkommen, etc.
>
> Nach etlichen Gläsern Shiraz und Pinot Noir und einer Runde exzellenten
> australischen Ports machte ich mich dann auf den Heimweg. Legte mich im
> Regen mit dem Fahrrad spektakulär auf die Schnauze, habe aber nur ein
> paar Kratzer am Ellenbogen abbekommen. Dennoch ein gelungener
> Tagesabschlus.
>
> Sonntag konnte ich dann etwas ausschlafen, und habe mit Sachas Eltern
> gefrühstückt. Das war sehr nett, obwohl Du es wohl etwas
> gewöhnungsbedürftig finden wirst, dass niemand daran Anstoß nahm, dass
> sich der Hund auf dem Feldbett der Eltern breitmachte. Sacha und Anna
> waren währenddessen mit drei weitere Freunden mit einem gemieteten LKW
> am Einladen im alten Haus. Das Ausladen selbst ging mehr oder minder
> problemlos ("Ein Klavier! Ein Klavier!" -- "Passt auf, das Ihr keine
> Kratzer in die Türrahmen macht"), dann wurde noch etwas ausgepackt, und
> gegen vier waren wir erst einmal -- und ich definitiv -- fertig. Habe
> mich dann wieder an die (geistige) Arbeit gesetzt, und nachher gab es
> Pizza für die verbliebenen Helfer.
>